Aktuell

Arbeitsfelder

Methodische Grundlagen

Die Bildekräfteforschung beruht auf einer methodischen Fähigkeitsschulung, mit der Wahrnehmungen im Bereich des Lebendig-Ätherischen sowie von dort ausgehend in den angrenzenden Gebieten des Seelisch und des Geistigen möglich werden.

Die Fähigkeit, solche Kräfte wahrzunehmen, ist rudimentär bereits in jedem Menschen veranlagt und lässt sich durch regelmäßiges Üben entfalten und weiterentwickeln. Dazu bedarf es einer bewussten und zielgeführten Umgestaltung im eigenen Wesensgliedergefüge. Diese Umgestaltung oder Schulung kann der Mensch nur an sich selber und aus eigener Kraft vornehmen. Sie erfordert deshalb einen Akt des Entschlusses sowie ein bestimmtes Maß an Durchhaltevermögen.

Im Üben wendet man sich zunächst vor allem den Tätigkeiten zu, die man im weitesten Umfang dem Denken zuordnen kann. Der Denkbereich, der um den Kopf herum lokalisierbar, ist vorwiegend ätherischer Natur. Beispielsweise kann bei genauer Eigenbeobachtung derjenige Bereich, in dem wir unsere inneren Bilder anschauen, als ein vor dem Kopf liegendes Vorstellungsfeld erfahren werden. Statt dieses Feld nun für die alltäglichen Tätigkeiten des Vorstellens und bildhaften Kombinierens zu gebrauchen, kann daran gearbeitet werden, die Eigentätigkeit in diesem Bereich bewusst zur Ruhe kommen zu lassen. In dem so beruhigten Vorstellungsraum können sich dann die lebendigen, ätherischen Bewegungen eines beobachteten „Objektes“, zum Beispiel einer Pflanze, aussprechen.

Um das Denkfeld zu einem solchen Wahrnehmungsorgan umzugestalten, gibt es eine ganze Reihe von aufeinander aufbauenden Übungen. Ein praktikabler Weg ist u.a. von Jürgen Strube („Die Selbstbeobachtung des Denkens“, siehe Literatur) beschrieben worden.

Im Üben ist es notwendig, sich die inneren Tätigkeiten im Denkraum wie bildhaftes Denken, inneres Sprechen, Erinnerungsvorgänge und Ich-Erkennen differenziert zu erschließen. Diese Eigentätigkeit gilt es mehr und mehr zu erkennen, um den fremden ätherischen Bewegungseindruck eines Beobachteten davon zu unterscheiden. Es gibt methodisch genau beschreibbare Schritte, mit denen das Unterscheidungsvermögen zwischen Eigentätigkeit und imaginativem Bildeindruck geschult werden kann.

Andere methodische Wege in die Wahrnehmung lebendiger und seelisch-geistiger Verhältnisse führen über die intensiven Beobachtungen und Auseinandersetzungen mit Gefühlen oder dem genauen Studium von inneren Körperzuständen.

In der Bildekräfteforschung werden imaginativ wahrgenommene Bilder – ebenso wie inspirative Eindrücke, die mehr über ein geschultes Fühlen hinzutreten – differenziert studiert und beschrieben. Hier können sich auch äußerlich kleine Veränderungen sehr genau abbilden. Beispielsweise lassen imaginative Bildeindrücke von leichten morphologischen Variationen einer Pflanzenart Aussagen über die oft beträchtlichen Unterschiede der Lebenskräfte, die damit verbunden sind, zu. Dieser Bereich ist aber nur ein kleiner Teilbereich dessen, was mit der Bildekräfteforschung – die sowohl methodisch wie inhaltlich stetig weiterentwickelt wird – beobachtet und untersucht werden kann. In den folgenden Darstellungen der Arbeitsfelder wird das Spektrum der Möglichkeiten beschrieben.

Kontakt:

Dorian Schmidt

+49 | (0) 36 42 | 55 28 15

Markus Buchmann

+41 | (0) 52 | 2 22 42 31

Meditationswissenschaft

Die Methodik der Bildekräfteforschung basiert auf Verhaltenstechniken, die auch für diverse Meditationsrichtungen die Grundlagen bilden. Dazu gehören eine möglichst freie Verfügung über die eigene Denktätigkeit, die Steuerung der eigenen Emotionalität und Vertiefung der Empathiefähigkeit sowie eine feine Regulierung der verschiedensten Willensströme.

Die anthroposophische Meditation, auf die sich die Bildekräfteforschung stützt, verfügt über zahlreiche Übungen und diverse Verfahren (Schulungswege genannt) zur Erlangung dieser Fähigkeiten. In ihrer Grundausrichtung arbeitet sie wie viele andere Meditationsrichtungen mit dem gezielten Hinlenken und Ruhenlassen der Aufmerksamkeit auf bestimmte Tätigkeiten oder Bewusstseinsinhalten. Ein besonderer Stellenwert kommt dem Denken als Angelpunkt für die Bewusstwerdung aller Seelenprozesse zu. Im Gegensatz zu vielen traditionellen Meditationsrichtungen wird es nicht als Störfaktor betrachtet, den es zu eliminieren gilt, sondern als Tor in andere Bewusstseinsebenen. Drei solcher Ebenen oder Zustände werden Imagination, Inspiration und Intuition genannt. Sie können als Stufen in einem sich metamorphosierenden Bewusstseinsprozess hin zu einem allumfassenden Erleben gesehen werden, in dem es keine Trennung von Selbst und Welt mehr gibt (auch nonduales Bewusstsein genannt).

Dieses Erleben wird aber nicht als Selbstzweck betrachtet, sondern als Bewusstwerdung des menschlichen Geistes in seinem Zusammenhang mit dem Weltganzen. Die drei genannten Bewusstseinsstufen werden daher auch als (höhere) Erkenntnisfähigkeiten betrachtet. Anthroposophische Meditation ist immer auch Erkenntnisprozess. In ihr werden die Stationen im meditativen Geschehen nicht nur erlebt, sondern auch forschend ergründet. Daher findet sie in der Spanne zwischen Alltagsbewusstsein und dem Erleben eines Absoluten verschiedenste seelische Schichten und geistige Ebenen, in denen – ebenso wie in der sinnlichen Welt – eine Fülle von Erscheinungen beheimatet ist.

Meditation ist in den letzten zehn Jahren zu einem Gegenstand der Wissenschaft geworden. Es gibt mittlerweile mehrere Tausend wissenschaftliche Artikel, in denen die physiologischen Grundlagen von Meditation und ihre Auswirkung auf die Gesundheit und das Bewusstsein von Praktizierenden beschrieben werden. Die Bildekräfteforschung möchte in diese Diskussion ihre Erfahrungen von wissenschaftlicher Durchdringung eigener meditativer Erlebnisse und Zustände einbringen. Sie kooperiert dazu mit anderen Instituten und Initiativen, die im Bereich der Meditationsforschung tätig sind und beteiligt sich in Fachgruppen und an wissenschaftlichen Kolloquien. Für die meditativen Erkundung und Vertiefung von mantrischen Texten wurde die sogenannte „Wortmeditation“ entwickelt. Mit ihr werden Begriffe oder Begriffszusammenhänge so ins meditative Erleben gebracht, dass aus ihnen ihr tieferer Sinn sprechen kann. Versuche wissenschaftlicher Auswertungen solcher Erfahrungen vergleichen die Aussagen verschiedener Meditierender zu identischen Inhalten und werten sie nach sozialwissenschaftlichen Standards aus. Der Einbezug der Erfahrungen meditierender Personen in die wissenschaftliche Auswertung ist ein relativ neuer Ansatz, den die Bildekräfteforschung gerne weiter verfolgt.

Zur Fortbildung auf meditativem und methodischem Gebiet organisiert die Gesellschaft für Bildekräfteforschung die Novalisschule. Sie findet mehrmals jährlich statt und steht auch Nichtmitgliedern offen.

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Markus Buchmann

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Dorian Schmidt

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Lebensmittelqualität

Eine Reihe von Projekten der Bildekräfteforschung widmete sich in den letzten Jahren Fragen nach der Lebensmittelqualität. Im Zentrum dieser Untersuchungen standen die Auswirkungen von Lebensmitteln oder einzelner ihrer Stoffe auf den menschlichen Ätherleib. Mit der Bildekräfteforschung steht ein Instrument zur Verfügung, das einen unmittelbareren Zusammenhang aufweisen kann zwischen der Qualität eines Lebensmittels und der menschlichen Gesundheit als analytische und bildschaffende Verfahren. Ausführliche Darstellungen und Beispiele für Untersuchungen (u.a. zu Zuchtmethode und Sortenwahl bei Pflanzen, zu Konservierungsverfahren für Babynahrung oder zur Milchqualität) finden sich in der Literaturliste.

Die Ergebnisse machen unter anderem auf die Bedeutung unterschiedlicher Maßnahmen in Anbau und Verarbeitung aufmerksam. Andere Untersuchungsmethoden, die oft parallel Einsatz finden (z. B. Sensorik, Inhaltsstoffanalysen oder bildgebende Verfahren), weisen solche Unterschiede in deutlich geringerem Maße nach. Das zeigt, welchen Wert die Bildekräfteforschung als ergänzende Methode für die Beurteilung von Lebensmittelqualität haben kann.

In den letzten Jahren wurden auch Arbeiten aus der Schnittstelle von Sensorik und Psychologie veröffentlicht, die ein Bindeglied zwischen Bildekräfteforschung und Naturwissenschaft werden könnten (vgl. dazu Uwe Geier: „Ein psychologischer Test für Lebensmittel?“, Arbeitsmaterialien Bildekräfteforschung Band IV, siehe Literatur).

Die bisherigen Arbeiten weisen thematisch und formal eine erhebliche Spannbreite auf. Allerdings besteht bei dieser jungen Methode verständlicherweise auch noch ein erheblicher Forschungsbedarf. Dieser betrifft in erster Linie Grundlagenfragen (z.B. zum Verhältnis von Bildekräftebeobachtungen und Ernährungswirkung), die hoffentlich in den nächsten Jahren bearbeitet werden können.

Kontakt:

Dr. Uwe Geier

Martin Hollerbach

+49 | (0) 61 01 | 52 96 21

Landwirtschaft und Züchtung

Die Biologisch-Dynamische Landwirtschaft, von Rudolf Steiner 1924 begründet, ist die älteste Form des organisierten ökologischen Landbaus. Der biodynamischen Anbauweise liegt eine erweiterte Natursicht zugrunde, die die Komplexität der Naturreiche einerseits (das Zusammenwirken von Boden, Pflanzen und Tierwelt), wie auch die vielschichtigen Wirkensebenen andererseits (physische Stoffebene, Lebenskräfte, seelisches Wohlbefinden, Wesensebene) berücksichtigt.

Der besondere Bezug zu den Lebenskräften und die diesbezügliche Qualität der biodynamisch erzeugten Lebensmittel ist dabei neben der Verantwortung für Erde und Umwelt, Bodengesundheit und der Eingliederung des Hofgefüges in die umgebende Landschaft ein zentrales Anliegen.

Dabei stellt das Methodenspektrum der Bildekräfteforschung für den Qualitätsanspruch der biodynamischen Landwirtschaft eine wichtige und weiterführende Ergänzung zu den üblichen wissenschaftlichen Untersuchungsmethoden und Testverfahren dar.

Schwerpunkte sind dabei die Begleitung der Züchtung neuer Gemüse- und Getreidesorten und die Entwicklung der biodynamischen Präparate bezüglich ihrer Herstellung und Anwendung. Auch Fragen der landwirtschaftlichen Betriebsentwicklung, der Landschaftsentwicklung, der Wirkung verschiedener Tierarten im und auf den Betrieb und andere Themen der biodynamischen Praxis werden bearbeitet.

Kontakt:

Uli-Johannes König

Martin Hollerbach

+49 | (0) 61 01 | 52 96 21

Konstellationsforschung

Konstellationsforschung als Grundlagenforschung befasst sich damit, die Zusammenhänge zwischen Bildekräftegesten und den Qualitäten der Planeten und des Tierkreises einerseits und deren Zusammenhänge mit den irdischen Substanzen und Prozessen andererseits zu verstehen. Dabei werden nicht die Wirkungen der astrologischen Tierkreiszeichen, sondern der astronomischen Tierkreisbilder untersucht.

Unter Konstellationen versteht man das Zusammenwirken der Kräfte von mehreren Planeten zu einer spezifischen Gesamtwirkung. Beispielsweise sind zwei Planeten in der Opposition in maximalem Winkel, also 180 Grad, voneinander entfernt. Jede Konstellation hat typische Eigenschaften und modifiziert die isolierte Planetenwirkung, die es nur als Idealform gibt. Da die Planeten sich immer in einem Tierkreisbild aufhalten, ist der Tierkreis an dem Geschehen ebenfalls beteiligt.

Die möglichen Auswirkungen der am Himmel erscheinenden Konstellationen auf die belebte und unbelebte Natur können mit Hilfe der Bildekräfteforschung untersucht werden. Die Resultate können unter anderem in der Landwirtschaft, der Pflanzenzüchtung und bei der Heilmittelherstellung zum Tragen kommen.

Wegen der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten wird Konstellationsforschung in der Gesellschaft für Bildekräfteforschung in verschiedenen Arbeitszusammenhängen betrieben, z.B. in der Pflanzenzucht zur Verbesserung der Sorteneigenschaften, vor allem aber als Grundlagenforschung darüber, wie die Kräfte der Tierkreisregionen mit den Eigenschaften von Substanzen oder Prozessen zusammenhängen. Auch die eurythmische Abbildung von Konstellationen durch Gebärden und deren mögliche Wirkungen sind ein Untersuchungsgegenstand. (Siehe auch Literatur)

Kontakt:

Ute Söffker-Ziolkowski

+49 | (0) 71 71 | 3 78 88

Christine Sutter

Medizin

Auf dem Gebiet der Humanmedizin existiert innerhalb der Anthroposophischen Medizin ein reicher Schatz an Angaben Rudolf Steiners, die seit fast hundert Jahren in der Ärzte- und Therapeutenschaft sowie in der Heilmittelherstellung erforscht und erprobt werden.

Mit ihren besonderen Wahrnehmungsmöglichkeiten möchte die Bildekräfteforschung den Anfragen nach präzisen Auskünften zum ätherischen Wirken von Substanzen und Therapien im medizinischen Arbeitsbereich nachkommen.

Die Bildekräfteforschung hat die Möglichkeit, gesunde und kranke Prozesse im menschlichen Leib auf der Bildekräfteebene (anthroposophisch: Ätherleib) zu erkennen, das heißt, auch ohne dass sie sich schon physisch manifestiert haben müssen. Dabei werden Zusammenhänge dieser Prozesse und der Organe überhaupt mit den Reichen der Natur, den Planetenkräften und Sternenkonstellationen sichtbar. Außerdem können Impressionen aus dem Seelisch-Geistigen des erkrankten Individuums, die zu Abweichungen vom Gesunden geführt haben, im Ätherleib gefunden werden. So lässt sich das Woher und Warum, also die Diagnose einer Krankheit, auf neue Art beschreiben.

Forschungsfelder öffnen sich dabei sowohl für diagnostische als auch therapeutische Fragen, z. B. bei der Karzinomentstehung. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Suche nach neuen Verfahren in der Heilmittelherstellung, um die Wirkung bekannter Heilmittel zu verstärken. Es ist ein Anliegen der Bildekräfteforschung, die Menschen, die an Untersuchungen teilnehmen (Patienten, Probanden) zu schulen, um selbst anfängliche übersinnliche Wahrnehmungen entwickeln und subtile Befindlichkeitsänderungen nach Einwirken eines Heilmittels beschreiben zu lernen.

Im Sinne der Prävention von Krankheiten und Salutogenese gesellt sich der Arbeitsbereich Medizin zu den anderen Forschungszweigen der Bildekräfteforschung zur gemeinsamen Frage der Gesundheit und Entwicklung von Mensch und Umwelt.

Kontakt:

Dorian Schmidt

+49 | (0) 36 42 | 55 28 15

Technik

Der Mensch lebt seit langem in einer technisierten Umwelt. Er hat sich zur Natur eine zweite Welt hinzu geschaffen, die auf das natürliche, ursprüngliche Lebensgefüge zurückwirkt und es entscheidend prägt und beeinflusst. Besonders die Kraft der Elektrizität verändert die Lebenswelt des Menschen in denkbar größtem Ausmaß. Schon im alltäglichen Umgang mit elektrischen Geräten und Einrichtungen kann ihre Auswirkung auf den Bereich des Lebendigen von Natur und Mensch unmittelbar erlebt werden. Diesen Wirkungen auf die Spur zu kommen ist seit Jahren das Anliegen der Gesellschaft für Bildekräfteforschung. Dabei geht es nicht um pauschale Antworten, sondern um einen differenzierten Blick auf die verschiedenen Ebenen technischer Anwendungen.

Über die Einwirkungen von elektrischen und magnetischen Feldern auf das Ätherische des Raumes wurden bisher einige Grundlagenversuche angestellt, die aber für eine Veröffentlichung noch nicht ausreichend dokumentiert sind. 2015 konnte eine erste Studie zum Thema Mobilfunk und Kunstlicht publiziert werden. Ebenfalls veröffentlicht wurden zwei Studien über die Auswirkungen von Photovoltaik und Biogaserzeugung auf die ätherische Umwelt (siehe Literatur). Besonders aktuell wird in der Gesellschaft für Bildekräfteforschung an der Frage nach den Auswirkungen von LED-Beleuchtungen, insbesondere an Schulen und im Naturkostbereich, gearbeitet. Dazu werden auch Wahrnehmungsschulungen angeboten: Flyer (PDF)

Ein weiteres Arbeitsthema umfasst die Herstellung und Bearbeitung von homöopathischen Arzneimitteln: Werden Substanzen natürlichen Ursprungs rhythmisch behandelt, dh. potenziert, so verändern sich die ihnen eigenen Bildekräftegesten zu geordneteren und geistdurchtränkteren Formen, die helfend und heilend in die natürliche Ordnung zurückwirken können. Geraten solcherart potenzierte Substanzen aber in massive elektromagnetischer Felder, wie zum Beispiel bei der Bestrahlung mit Röntgenstrahlen, können die durch menschliche Tätigkeit hervorgerufenen „Potenzen“ wieder verloren gehen. Diesen Verlust können nur Methoden aufdecken, die die geistigen Wirksphären dieser Arzneimittel mit erfassen können. Ähnliches gilt für die Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln.

Neben Grundlagenstudien und Risikoseinschätzungen für verschiedenen technische Verfahren werden in kleineren Projekten technische Anwendungen verschiedenster Art untersucht, die auf den Bereich des Lebendigen nicht hemmend, sondern anregend wirken. Beispiele dazu sind die Entwicklung einer Spritzvorrichtung für die biodynamische Präparateausbringung oder Untersuchungen zur Mehlqualität der Eudoxos- (ehemals Wundt-)Mühle.

Kontakt:

Markus Buchmann

+41 | (0) 52 | 2 22 42 31

Prof. Dr. Edwin Hübner

+49 | (0) 61 72 | 45 74 31

Wasserqualität

In Wasser finden wir eine außergewöhnliche, besonders anpassungsfähige, veränderliche und aufnahmewillige Substanz vor, die der heutigen Forschung immer noch viele offene Fragen stellt.

Im Zusammenhang mit der Bildekräfteforschung wird die Methode der Wirkungssensorik angewandt, welche die auf den Menschen wirkenden Elemente eines Wassers innerlich erkennen lässt, sowie die Methode der Kapillardynamolyse, die die gleichen Elemente in äußerlicher Betrachtung darstellt.

Bei solchen Untersuchungen zeigt sich, dass im Wasser immer auch die Wirkungen der jeweiligen Umgebung zu finden sind, z.B. des anliegenden Gesteins, des Wetters, eines technischen Prozesses oder der aktuellen astronomischen Konfiguration, was die große Aufnahmefähigkeit des Wassers seiner Umgebung gegenüber ausdrückt.

Diese wirkenden Elemente sind im Wasser aber nicht unveränderlich eingeschrieben: sobald eine neue intensive Bewegung eintritt, können sie sich verlieren oder übertragen werden. In einem festgelegten Zustand zu verharren ist nicht wassergemäß, sondern vielmehr sich an jede Situation neu anzupassen, sie aufzunehmen und zu spiegeln. Wasser ist Vermittler par excellence.

Die Beurteilung von Wasserqualität erfordert also Maßstäbe, welche die üblichen, auf Abwesenheit gesundheitsbeeinträchtigender Substanzen beruhenden Qualitätsdefinitionen wesentlich überschreiten. Dazu gibt es inzwischen eine Reihe von Publikationen (siehe Literatur). Notwendig ist dabei eine Erweiterung in Richtung einer positiven Charakterisierung hin.

Die Methode der Bildekräfteforschung erlaubt in herausgehobener Weise, dem Wesenskern des Wassers näher zu kommen, die Qualität eines Wassers zu erkunden und Lösungsansätze für den Umgang mit Wasser für die Zukunft zu erforschen.

Kontakt:

Manfred Schleyer

Eurythmie

Lebendig strömende Bewegungen sind die künstlerische Grundlage der Eurythmie. Die mannigfaltigen Bewegungsmöglichkeiten der menschlichen Gestalt werden hier zum Instrument, um den geistig-seelischen Gehalt eines Kunstwerkes sichtbar zu machen. Eurythmische Bewegungen wollen den seelischen Empfindungen, die sich an Musik und Sprache entzünden, einen fein differenzierten Ausdruck verleihen. Sie stehen in engem Zusammenhang mit den Wachstums- und Organbildebewegungen in der menschlichen Entwicklung und werden daher auch therapeutisch eingesetzt (Heileurythmie).

Rudolf Steiner entwickelte die Eurythmie zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Zusammenarbeit mit Marie Steiner und einigen jungen Künstlerinnen. In drei grundlegenden Kursen und unzähligen Vorträgen hat er die Grundelemente der Eurythmie und ihre Anwendung in Kunst, Pädagogik und Therapie dargelegt und ihre Anbindung an die großen kosmischen Zusammenhänge ausgeführt.

Die Bewegungsformen der Eurythmie, vor allem die Gesten für Laute, Töne, Tierkreisregionen und Planeten, haben ihren Ursprung in demselben Bereich, im den auch die Bildekräfteforschung arbeitet. Die unmittelbare Wirkung der eurythmischen Gebärden auf das Lebendige kann, außer in der Therapie, zum Beispiel auch in der Pflanzenzüchtung und für meditative Untersuchungen eingesetzt werden. (siehe Literatur)

Innerhalb der Gesellschaft für Bildekräfteforschung gibt es eine Forschungsgruppe, die sich seit vielen Jahren mit der Beobachtung der eurythmischen Gebärden und ihren Wirksamkeiten im Ätherischen wie im Seelisch-Geistigen auseinandersetzt. Schwerpunkt ist dabei der Umgang mit den Tierkreis- und Planetengesten sowie den „Zwölf Stimmungen“ von Rudolf Steiner.

Kontakt:

Ulrike Wendt

+49 | (0) 175 | 5 60 38 52
www.ulrikewendt.eu

Religionen und Kultus

Die Frage nach Religion und Kultus stellt sich in verschiedenen Kulturen und zu verschiedenen Zeiten jeweils in anderer Form. Die heutige Religionsphänomenologie und Religionspsychologie arbeiten daran, religiöse Erscheinungen, ihren Wahrheitsgehalt und ihre so genannten „Auslöser“ empirisch zu verstehen.

Einen Beitrag zu einer meditativen Religionsforschung auf geisteswissenschaftlicher Grundlage kann die Bildekräfteforschung leisten. Im meditativen Umgang erschließen sich Wortlaute Heiliger Schriften in neuer Weise, ebenso wie die Phänomene der christlichen Jahresfeste und das Verständnis für religiöse Orte und Kulturlandschaften. Die Texte Rudolf Steiners und Ausarbeitungen anthroposophischer Autoren bilden dabei die Grundlage für selbständige Forschungen, die sich auch auf andere Religionen beziehen können.

Insbesondere können so die christlichen Jahresfeste in der Natur, in Substanzen, im Kultus und im seelisch-geistigen Erleben verfolgt werden. Ein verstehendes Durchdringen solcher Zusammenhänge kann als vielleicht lebenslanger, weiterer Weg verstanden werden. Die Beschäftigung mit religiösen Themen schließt sachgemäß die Thematik des Menschenbildes ein: Die Frage nach der Existenz und der Beheimatung der menschlichen Seele und des menschlichen Geistes. In diesem Sinn ist auch eine Arbeit über die Beziehung der Seelenfähigkeiten Denken, Fühlen und Wollen zu den Taufsubstanzen entstanden. (Siehe Literatur) Aus christologischen Fragen heraus konnte 2015 eine erste Reise nach Israel stattfinden; weitere werden folgen.

Kontakt:

Antje Schmidt

+49 | (0) 36 42 | 55 28 14